Im Schlafzimmer verbringen wir vielleicht mehr Zeit mit geschlossenen als offenen Augen. Trotzdem sollte es ein Raum sein, in dem man sich zu 100% wohlfühlt. Wir verraten Ihnen, wie sie sogar das kleinste Schlafzimmer zum Wohlfühlort machen.

 

Wie man sich bettet, so liegt man

Wir verbringen rund 24 Jahre unseres Lebens damit, zu schlafen. Das Bett ist daher nicht nur das dominanteste Möbelstück im Schlafzimmer, sondern der Ort, an dem wir einen großen Teil unseres Lebens verbringen. Investieren Sie beim Kauf Ihres Bettes daher in einen gute Matratze.

Farben und ihr Einfluss auf unseren Schlaf

Sie lieben rot und würden am liebsten auch ihr Schlafzimmer komplett rot streichen? Seien sie lieber vorsichtig mit der Farbe rot, sie wirkt anregend und steigert den Blutdruck, dass zu Schlafproblemen führen kann. Bei allen kräftigen und intensiven Farben empfiehlt es sich diese nur in Akzenten zu verwenden da sie unser Gehirn kurz vor dem Einschlafen zu sehr stimulieren.


Ideal für unser Wohlbefinden sind gedeckte Farben, sprich Farben mit viel weiß oder schwarz Anteil. Was nun vielleicht auf den ersten Blick vor allem für kleine Schlafzimmer seltsam erscheinen mag, streichen Sie ihr Zimmer in dünkleren Tönen. Dunkle Farben erzeugen das Gefühl von Geborgenheit und Harmonie, was ideal für ein kuscheliges Wohlfühlzimmer ist. Wenn Ihnen das jetzt auf den ersten Schritt zu gewagt ist, probieren Sie vorerst einmal dunkle Vorhänge und Bettwäsche und spüren so den Unterschied.
Gleiches gilt auch für Tapeten, hier kommt noch hinzu, dass sie keine zu hektischen Muster sondern lieber großflächige, ruhige Motive wählen sollten.

Lage, Lage, Lage

Die Lage ist nicht nur bei ihrer Wohnung entscheidend, sondern auch bei der Position ihres Bettes im Raum. Wenn Sie schlecht schlafen, aber schon alles ausprobiert haben, ist vielleicht die banalste Lösung ihr Bett umzustellen. Nicht umsonst heißt es, man soll sein Bett an die Stelle platzieren, wo ein Hund sich als erstes im Raum hinlegt. Unsere Vierbeiner sind sehr viel einfühlsamer als wir was diverse Störfaktoren angeht und wählen intuitiv den besten Platz im Raum.


Aber auch ohne die Hilfe von unseren Vierbeinern gibt es einiges zu beachten. Es empfiehlt sich, niemals mit den Füßen in Richtung Türe zu schlafen oder das Bett frei in den Raum zu stellen, da dies Ängste auslösen kann. Genauso sollten Sie darauf achten, dass sich ihr Bett im besten Fall nicht zwischen Tür und Fenster befindet, um Zugluft zu vermeiden.

Wege beachten

Achten Sie beim Platzieren Ihrer Möbel darauf wie Sie durch den Raum gehen. Verstellt das Bett den idealen Weg zum Schrank? Ist der Durchgang zwischen Bett und Wand zu schmal? Bedenken Sie, dass sie ihr Schlafzimmer auch im finsteren Zustand sicher betreten wollen und keinen Hindernissparkurs zu ihrem Bett möchten. Halten Sie somit die Wege so einfach wie möglich.

Pflanzen im Schlafzimmer?

Lange Zeit herrschte der Aberglaube, dass Pflanzen im Schlafzimmer nichts zu suchen haben. Dies ist so entstanden, weil Pflanzen nur mit Sonnenlicht CO2 zu Sauerstoff umwandeln können, und nachts Sauerstoff aufgenommen und CO2 abgegeben wird. Allerdings in so geringen Mengen, dass diese für Ihre Planung von Pflanzen im Schlafzimmer irrelevant sind. Auch hier gibt es Ausnahmen wie beispielsweise Aloe Vera, Sansiveria oder Yucca, diese produzieren auch nachts Sauerstoff.


Tatsächlich können Pflanzen mehr positive Auswirkungen auf Ihren Schlaf haben als vermutet.
So können sie beispielsweise ihre Luft reinigen und untertags frischen Sauerstoff produzieren, sowie die Luftfeuchtigkeit steigern, was vor allem im Winter durch die trockene Heizungsluft einen positiven Effekt hat.
Weiters zu beachten ist, dass ihre Pflanzen genug Licht bekommen, nicht zu stark duften und ihnen bei niedrigeren Temperaturen im Schlafzimmer nicht kalt wird.

Spiegel, ein No-Go?

Spiegel im Schlafzimmer sind ebenso umstritten wie zur Zeit im Trend. Wenn Sie einen Spiegel in ihrem Schlafdomizil anbringen wollen achten Sie darauf, dass er nicht in Richtung des Bettes reflektiert um Sonneneinstrahlung zu verhindern. Eine gute Alternative bieten hierbei auch kippbare Spiegel. Wenn Sie den Spiegel allerdings nur möchten, um Ihren Raum optisch zu vergrößern, wählen Sie stattdessen lieber eine hellere Wandfarbe, das lässt Räume größer wirken.