Smarte Küche

Smart Home ist mittlerweile in aller Munde. Alexa, Siri und Co. sind keine Fremden mehr, sondern bekannt dafür, mittels Sprachsteuerung unseren Alltag zu erleichtern.

Auch in der Küche haben längst Geräte Einzug gefunden, die dafür sorgen sollen, uns das Haushaltsleben zu vereinfachen.

 

Kühlschränke mit Köpfchen

 

Längst dienen Kühlschranke nicht mehr nur dazu, Lebensmittel kaltzuhalten. Sie organisieren Einkäufe, suchen Kochrezepte und zeigen uns nebenbei auch noch unseren Wochenplaner oder den Stundenplan der Kinder.

Dank App Integration und integrierter Kamera geben sie uns jederzeit auch wenn wir unterwegs sind Auskunft darüber, ob wir noch genügend Milch zuhause haben, der Salat noch knackig ist oder wir Joghurt nachkaufen müssen.

Smarte Kühlschränke nehmen jederzeit Fotos auf, wenn die Kühlschranktür geöffnet und wieder geschlossen wird. Die Bilder können über Tablet oder Smartphone mittels einer App jederzeit eingesehen werden.

 

Auch die Temperatur im Inneren des Kühlschranks kann vom Smartphone gesteuert werden. Wie wichtig diese Funktion tatsächlich ist, sei dahingestellt. Hat man bisher doch auch einfach einmal die Temperatur eingestellt und vermutlich über die Lebensdauer des Kühlschranks nicht mehr verändert.

 

Die FridgeCam von Liebherr erkennt nicht nur welche Produkte sich noch im Kühlschrank befinden, sondern listet diese auch auf. Wer Kochrezepte aus entsprechenden kompatiblen Datenbanken auswählt, erhält über die App auch gleich die Information, welche Zutaten sich bereits im Kühlschrank befinden und welche noch fehlen.

 

Samsung hat seine intelligenten Kühlschränke zusätzlich mit Lautsprechern ausgestattet, die während des Kochens gleichzeitig für musikalische Untermalung in der Küche sorgen. Eine integrierte Schnittstelle zur Sprechanlage zeigt an, welcher Gast gerade an der Tür geklingelt hat. 

 

Wenn der Teekessel singt

 

Teekocher und Kaffeemaschinen sind auch smart geworden und können mittels WLAN über eine App gesteuert werden. Wer nicht vergisst einen Timer zu stellen, kann sich also morgens nach dem Aufstehen über schon heißes Wasser für den Tee oder eine Tasse frisch gebrühten Kaffee freuen. Natürlich sollte man am Vorabend nicht vergessen, die entsprechenden Vorbereitungen, wie Wasser und Kaffee einzufüllen, zu treffen. Wer daran nicht denkt, findet seinen Morgenkaffee sonst vermutlich auf der Küchenoberfläche verteilt. Das wäre kein guter Start in den Tag, smarte Geräte hin oder her.

 

Willkommen in der Zukunft

 

Neben Kühlschränken und Kaffeemaschinen bietet der Markt noch eine ganze Reihe anderer smarter Küchengeräte an.

 

Intelligente Geschirrspüler zeigen beispielsweise über App den Spülstatus an und können aus der Ferne gestartet werden. Das WLAN-fähige Induktionskochfeld lässt sich einschalten, während man noch schnell im Supermarkt Einkäufe erledigt. Backöfen und Dampfgarer zeigen auf einer App die Kerntemperatur des Bratens und die nötige Gardauer an. Auch sie können gestartet werden, obwohl man nicht zuhause ist.

 

Die smarte Pfanne SmartyPans wiegt Zutaten direkt in der Pfanne ab und unterstützt so beim Kochen. Gleichzeitig informiert die zugehörige App über die Kalorien und Nährwerte.

 

Kann man haben, muss man aber nicht

 

Smarte Küchengeräte sollen uns die Hausarbeit erleichtern und Arbeit abnehmen. Einige der klugen Helferlein, sind auch bestimmt eine gute Investition. Dennoch sollte man bei der Anschaffung neuer Haushaltsgeräte kritisch hinterfragen, ob der höhere Anschaffungspreis in Relation zum Nutzen steht.

 

Ist es tatsächlich wichtig vom Smartphone über den Spülstatus des Geschirrspülers informiert zu werden? Die Anschaffung eines smarten Geschirrspülers lohnt sich vermutlich erst dann, wenn dieser das schmutzige Geschirr von allein einräumt, sich schließt, einschaltet und das saubere Geschirr wieder feinsäuberlich in Laden und Schränken verstaut. Diese Schritte übernimmt aber wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft ein Haushaltsroboter, der den Geschirrspüler dann auch bedienen kann.

 

Weitere Infos wie Sie ihr Zuhause smart machen können, finden Sie bald wieder hier am Blog.