Der Herbstbalkon – Bunt und gemütlich

Der Herbstbalkon – Bunt und gemütlich

Die Tage werden kürzer, die Sonne schwächer und die Temperaturen fallen: alles kein Grund, nicht noch einige gemütliche Stunden auf dem Balkon zu genießen! Ein paar kuschelige Kissen und Decken sorgen für herbstliche Gemütlichkeit, Windlichter, Fackeln oder Laternen bringen ein romantisches Flair auf den Balkon.

Jetzt fehlt nur noch ein bißchen Dekoration, um das Herbst-Feeling perfekt zu machen: Mit diesen einfachen Dingen bringen Sie die schönen Aspekte dieser Jahreszeit auf Ihre Terrasse oder Balkon.

Herbstgirlanden

Bucheckern, Kastanien, bunte Blätter und Kastanien einfach auf eine etwas dickere Schnur auffädeln. Wenn es etwas stabiler sein soll: einfach einen dünnen Draht verwenden!

Eine originelle Variante: Eine elektrische Lichterkette aufhängen und große, bunte Blätter mit Wäscheklammern in Herbstfarben an dieser Kette befestigen.

Kürbisse

Die für Halloween übliche Verwendung von ausgehöhlten Kürbissen als Deko ist natürlich das eine, aber warum nicht einmal eine Vase daraus herstellen? Am besten nehmen Sie hierzu die etwas außergewöhnlicher gemusterten und geformten Zierkürbisse als die für Halloween sonst eher verwendeten schlichten, runden Sorten. Eine solche Vase ist der ideale Rahmen für Zweige, Gräser, Hagebuttenzweige und herbstliche Wildblumen aller Art.

Eine hübsche Dekorations-Variante ist es auch, rund um den Kürbis einen Kranz aus Herbstlaub zu gestalten: Die Blätter dazu auf einen dünnen Drahtring auffädeln – und vielleicht als farbige Highlights zusätzlich noch kleine bunte Blätter aus Filz aufkleben.

Unser Kürbis-Tipp für eine „Herbstparty“ auf der Terrasse: Den Deckel eines großen Kürbisses abtrennen, den Kürbis aushöhlen und dann mit Eiswürfeln oder Crushed Ice auffüllen – schon haben Sie einen ausgefallenen Sektkühler!

Kastanien

Nostalgie pur: Wer fühlt sich nicht an seine Kindheit erinnert, wenn er Kastanien in Händen hält? Und obendrein eignen sie sich ganz wunderbar zum Dekorieren!

Die gesammelten Kastanien gut abwischen, damit sie schön glänzen – oder mit Klarlack lackieren. Zusammen mit den stacheligen Kastanienschalen in Schalen oder Gläser füllen. Mit Moos und Kastanien gefüllte Körbe sind ein schickes Highlight auf jeder Terrasse. Als kleiner Farbtupfer passen dazu wunderbar Hagebuttenzweige oder Erika. Diese gibt es in Weiß über Rosa bis hin zu tiefem Purpur; als winterharte Blumen trotzen sie sogar dem heftigsten Frost und Schneesturm.

Ein weiterer Klassiker sind natürlich Figuren aus Kastanien! Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt – höchstens durch das eigene Geschick. Schauen Sie doch einfach mal auf Plattformen wie Pinterest vorbei und lassen sich inspirieren! (Link einfügen: https://www.pinterest.de/search/boards/?q=Basteln%20mit%20kastanien&rs=filter)

Blätter & Früchte

Eine Zier für jede Terrasse ist ein einfaches Herbstmobile: Viele bunte Blätter von verschiedenen Bäumen einsammeln, in einem Buch glatt pressen und anschließend mit einer transparenten Schnur an einem oder mehreren verschieden starken Ästen befestigen –  schon ist das Mobile fertig! Befestigen Sie zusätzlich vielleicht auch ein paar Hagebutten oder Tannenzapfen am Mobile, oder bestreichen Sie ein paar der Blätter mit einem glitzernden Lack.

Auch herbstliche Kerzengläser sind eine ansprechende Deko-Variante: Von verschiedenen Getreideähren die Stiele in Höhe des Kerzenglases abschneiden und mit einer Naturschnur (gibt es in vielen Herbstfarben) um das Glas herum festbinden. Zum Schluss noch eine mit Herbstblättern in leuchtenden Farben beklebte Kerze in dieses Glas hineinstellen. Den besten Effekt erzielen Sie, wenn Sie mehrere Gläser in verschiedenen Größen und Formen nebeneinander arrangieren.

Viel Spaß beim Basteln und Dekorieren!

Neue Ideen zum Thema Urban Gardening gibt es bald wieder hier am Blog! Bleiben Sie dran!

 

Herbst-Detox – Ausmisten leichtgemacht

Herbst-Detox – Ausmisten leichtgemacht

Der Anfang ist – wie immer – das Schwierigste. Aber wenn es einmal geschafft ist, hat es etwas Befreiendes und Sie haben nicht nur endlich wieder Platz gewonnen, sondern es gibt auch wieder Klarheit und Struktur in der Wohnung.

Die ganze Wohnung auszumisten kann für manche von uns zuviel sein, daher vielleicht die Entrümpelung einfach in mehrere, kleine Projekte aufteilen: den Kleiderschrank, das Arbeitszimmer, die Bücherschränke usw.

Ganz wichtig: Legen Sie gleich zu Beginn eine Belohnung für sich selbst fest, die Sie sich nach erledigter Arbeit gönnen werden! Aber bitte nichts Neues kaufen, das wäre kontraproduktiv, nicht wahr? Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kinobesuch mit Freunden?

Bei der Entscheidung, ob etwas weg soll oder bleiben darf, helfen ein paar einfache Fragen.

Habe ich es schon länger als 6 Monate – aber das Preisschild klebt noch drauf?

Auch wenn man sofort sieht, wieviel Geld man hier offenbar sinnlos ausgegeben hat: Es kommt weg, der Kauf war unnötig. Aber es gibt sicher viele Menschen, die daran noch Freude haben können, also: online verkaufen oder ab damit zum Flohmarkt.

Habe ich es doppelt?

Vier alte Handys im Schrank, 30 Kugelschreiber in der Lade, 50 Wassergläser, 12 weiße T-Shirts, 8 Gießkannen, 5 Flaschenöffner … niemand braucht das! Und Sie finden sicher auch in Ihrer Wohnung entsprechende „Anhäufungen“ von Dingen. Also bitte umgehend reduzieren, mindestens um 50 %.

Wo liegt es?

Brauchen Sie schon eine halbe Stunde, um das Ding zu finden? Liegt es ganz hinten im Keller, der Rumpelkammer oder im Kleiderschrank? Das hat sicher einen Grund: Sie wollen es nicht mehr sehen. Und damit ist die Entscheidung schon getroffen: Es kann weg.

Werde ich es jemals anziehen?

Es ist hart, aber wir müssen ehrlich zu uns sein: Wir werden dieses neongrüne Minikleid in diesem Leben nicht mehr anziehen. Und auch nicht diese tolle Leoparden-Leggings. Alles hat seine Zeit: Die Zeit dieser Kleidungsstücke ist längst vorbei.

Hat es einen ideellen Wert für mich?

An vielen Dingen hängen wertvolle Erinnerungen. Aber auch hier gilt es: Hinterfragen Sie sich selbst kritisch – und vielleicht reicht ja auch ein Foto davon?.

Magic Cleaning – die KonMari-Methode

Die Japanerin Marie Kondo (daher KonMari-Methode) gilt weltweit als Aufräum-Queen. Sie verspricht mit ihrer Methode, dass man nie mehr im Chaos lebt: Wer in einem Rutsch in kurzer Zeit alles „perfekt“ aufräumt, braucht es dann nie wieder tun. Alle Gegenstände werden in Kategorien eingeteilt und jeder Gegenstand einzeln geprüft, ob man an ihm noch Freude hat.

Die Kategorien sind (und diese Reihenfolge sollte eingehalten werden):

  1. Kleidung, Schuhe und Taschen
  2. Bücher
  3. Unterlagen und Dokumente
  4. Restliches wie z.B. Haushaltsgeräte
  5. Erinnerungsstücke

Nach Marie Kondo werden zu Beginn der Aktion alle Dinge einer Kategorie auf einen Haufen geworfen, um zu visualisieren, wieviel man von einer Sache wirklich hat. Anschließend nimmt man jedes Stück in die Hand und fragt sich, ob es einen glücklich macht. Kommt kein klares Ja, wird das Stück entsorgt.

Jedes Stück, das man behält, bekommt einen genau festgelegten Platz in der Wohnung und wird nach Gebrauch auch immer wieder an diesen Platz zurückgestellt.

Bei Kleidung gibt es von Marie Kondo noch einen besonderen Tipp: T-Shirts und Hosen sollen so gefaltet und gestapelt werden, dass sie in der Lade aufrecht stehen. So sehen Sie auf einen Blick, was alles da ist.

Diese Methode funktioniert natürlich nur dann, wenn man seine Kaufgewohnheiten auch dauerhaft umstellt. Alles Überflüssige muss weg und es kommen nur mehr Dinge neu ins Leben, die uns glücklich machen! Wenn Sie mehr von Marie Kondo und ihrer Devise „How to spark joy“ sehen möchten, schauen Sie doch einmal hier auf YouTube vorbei: https://www.youtube.com/watch?v=zNscTvN6oHs&list=PLvahqwMqN4M1AYWIa0bhYVhfV3z_AB1FF

So, und jetzt geht es los. Überwinden Sie sich. Laden Sie Freunde ein. Die können Ihnen einerseits helfen – und deren zusätzliche (eher objektive) Meinung schadet andererseits auch nicht, um Überflüssiges zu erkennen. Und vielleicht können die Freunde auch etwas von dem Aussortierten gebrauchen, dann ist auch der „Trennungsschmerz“ nicht so groß – denn es bleibt ja in Ihrer Nähe.

Viel Erfolg und gutes Gelingen!

 

Neue Infos zum Wohnen im Jahreskreis gibt es bald wieder in diesem Blog – bleiben Sie dran !

 

Outdoorböden – Welcher Bodenbelag ist der richtige für Sie?

Wie bei der Ausstattung für Wohnungen gibt es auch bei Böden für Terrassen und Balkone eine enorme Auswahl. Den richtigen Bodenbelag gibt es nicht, wenngleich jeder Terrassenbelag Vor- und Nachteile bei Preis, Optik, Pflege und Haltbarkeit hat.

Unter den vielen Möglichkeiten steht der eigene Geschmack natürlich an erster Stelle.

Wer die Wahl hat, hat keine Qual

In unserem Blogbeitrag stellen wir Ihnen eine Auswahl an Bodenbelägen für den Outdoorbereich und ihre wichtigsten Eigenschaften vor.

Holz

Holzböden sind sehr natürlich, sorgen für eine behagliche Atmosphäre und machen jede Terrasse oder Balkon gemütlich und wohnlich. Ein großer Vorteil von Holzböden liegt darin, dass sie bei extremer Sonneneinstrahlung nicht übermäßig stark erhitzen.

Holzterrassen bestehen meistens aus einzelnen Dielenbrettern, die auf einer passenden Unterkonstruktion aus Holz oder Metall angebracht werden. Der Unterbau dient dazu, Feuchtigkeit abfließen zu lassen, damit die Dielen vollständig trocknen können. Werden die Dielen einfach auf dem Untergrund verlegt, ist der gesamte Boden instabil und es kommt rasch zu Fäulnisschäden im Holz. Eine praktische Alternative zu Holzdielen sind sogenannte Holzklickfliesen. Sie lassen sich leichter und schneller verlegen als Dielenböden und es ist keine Unterkonstruktion für die Verlegung notwendig. Allerdings muss der Untergrund eben sein, sonst erhält man kein schönes Ergebnis.

Als Materialien für Holzböden eignen sich heimische Hölzer wie Douglasie, Lärche, Robinie, Buche oder Kiefer. Tropenhölzer wie Bankirai, Teak oder Cumaro sind ebenfalls gern verwendete Hölzer für Terrassenböden, sind in ihrer Anschaffung allerdings erheblich teurer als heimisches Holz. Bei tropischen Hölzern ist es wichtig, auf das FSC-Siegel zu achten. Es gilt als Zeichen für zertifizierte Forstwirtschaft und dient zur Sicherung nachhaltiger Waldnutzung.

Egal für welche Holzart Sie sich entscheiden, eines haben alle gemeinsam: sie brauchen entsprechende Pflege, um Ihnen lange Freude zu machen. Ein Terrassenboden aus Holz sollte zumindest einmal im Jahr gründlich gereinigt und geölt werden, um seine schöne Farbe zu erhalten. Bestimmt kennen Sie die silbergraue Patina, die Teakholz erhält, wenn es nicht regelmäßig geölt wird. Aber auch alle anderen Holzarten vergrauen aufgrund von Sonnenstrahlung und Witterung, wenn sie nicht regelmäßig behandelt werden.

WPC (Wood Plastic Composite)

Dielen aus WPC handelt es sich um eine Mischung aus Holzspänen, Sägemehl und Kunststoff. Die splitterfreien Bretter sind von echtem Holz kaum zu unterscheiden und zeichnen sich dadurch aus pflegeleichter und witterungsbeständiger als Holz zu sein.

Bodenbeläge aus WPC müssen nicht geölt oder anderweitig behandelt werden. Sie können einfach mit einem Hochdruckreiniger oder dem Gartenschlauch gereinigt werden.

Wer sich für einen Boden aus WPC entscheidet, sollte jedoch immer Schuhe griffbereit haben. Die Platten werden bei starker Sonne heißer als Naturholz.

Fliesen

Die Vorteile in der Verlegung von Fliesen sind die gleichmäßige Oberfläche, die einfache Reinigung und die Farbechtheit.

Die Verlegung von Fliesen im Außenbereich verlangt jedoch größte Sorgfalt, um Schäden zu vermeiden. Da die Fliesen starken Temperaturschwankungen unterliegen, sind Systeme wie Verbundabdichtungen oder Drainagesysteme und ein entsprechender Untergrund notwendig.

Wer seine Terrassenfliesen vom Fachmann verlegen lässt, wird jedoch lange Freude daran haben.

Neben Produkten aus Keramik kann man auch zwischen solchen aus Schiefer, Beton oder Zement wählen. In jedem Fall sollte man rutschfeste Produkte wählen, um dem Verletzungsrisiko bei Nässe oder Eis zu entgehen.

Naturstein, Pflaster oder Betonplatten

Naturstein ist sehr langlebig, allerdings teurer als die meisten Bodenbeläge. Dieser wird auf einem Splittbett verlegt, dieser Untergrund erhöht die Witterungsbeständigkeit, da Feuchtigkeit gut abfließen und versickern kann. Aufgrund des notwendigen Splittbetts eignet sich Naturstein als Bodenbelag eher für Garten- oder Dachterrassen als für Loggien oder Balkone.

Geeignete Steine sind Granit, Basalt, Muschelkalk, Schiefer oder Travertin. Nicht geeignet sind Marmor, bestimmte Sandsteine oder feinporiger Kalkstein, da sie zu weich und nicht frostsicher sind. Pflasterstein ist robust, langlebig und beständig gegen Hitze und Kälte.

In der Pflege sind alle Natursteine nahezu anspruchslos. Am besten reinigt man sie hin und wieder mit Gereinigt werden Natursteinböden am besten mit pH-neutralen Reinigungsmitteln, sogenannter „Grüner Seife“.

Wer gerne barfuß geht, wird bei der Anschaffung eines Natursteinbelags jedoch enttäuscht. Die Steinböden werden im Sommer enorm heiß und es empfiehlt sich Schuhe zu tragen.

Weitere Tipps für Terrasse, Balkon und Garten gibt es bald wieder hier am Blog. Bleiben Sie dran!

Wohnen für Generationen – Jung & Alt gehören doch zusammen

Wohnen für Generationen – Jung & Alt gehören doch zusammen

„Jung & Alt gehört nicht zusammen“ sagt man oft. Für viele von uns ist es unvorstellbar, mit seinen Eltern und vielleicht sogar Großeltern unter demselben Dach zu wohnen. Wir wollen spätestens nach Abschluss des Studiums unsere eigene Wohnung, ein eigenes Heim schaffen und uns von den Eltern loslösen.

Dennoch ist der Begriff „Generationen Wohnen“ allgegenwärtig und hat auch Einfluss auf den modernen Wohnbau. Generationen-Wohnen steht jedoch längst nicht mehr für große Einfamilienhäuser, in denen Jung und Alt zusammenleben, wie es bei der älteren Generation teilweise noch völlig normal war. Heute versteht man darunter modernes und vernetztes Wohnen verschiedener Altersklassen.

Mehr-Generationen-Wohnen ist in. Seniorenheim ist out.

Die Generation der Best-Ager sind keine Senioren mehr, die ihren Lebensabend im Altersheim verbringen wollen. Alter existiert nur noch auf dem Papier.  Die sogenannte Silver Society genießt das Leben in vollen Zügen, geht auf Reisen, will etwas erleben, ist aktiv und betreibt Sport. Vielleicht haben sie graue Haare, aber ganz bestimmt kein graues Leben.

Daher versteht es sich von selbst, dass die Generation 60plus ihren wohlverdienten Lebensabend nicht in einem Seniorenwohnheim verbringen will. Immer mehr ältere Menschen suchen daher nach alternativen Wohnformen.

Der Wohnungsmarkt reagiert auf diese Anforderung mit der Errichtung von zunehmend mehr Wohnbauprojekten, die die Bedürfnisse unterschiedlicher Altersgruppen vereinen und eine perfekte Symbiose des Zusammenlebens ermöglichen. Neben Wohnungen, die mit einfach zu bedienenden Sicherheits- und Notrufeinrichtungen ausgestattet sind, spielen Barrierefreiheit, einfach zu erreichende Allgemeinflächen und die Apartmentgröße eine wichtige Rolle. Auch die Errichtung von Zustellboxen in den Wohnhäusern, soll den älteren Bewohnern den Verbleib in ihren eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter möglich machen.

Mit zunehmendem Alter steigt das Bedürfnis nach Sicherheit und Komfort.  Diese Ansprüche haben Einfluss auf die Planung der modernen Mehr-Generationen-Projekte.

Vernetzung und Integration sind der Schlüssel

Neben entsprechenden Wohnungsgrößen und Ausstattung steht das gemeinsame Wohnen im Vordergrund. Unterschiedliche Altersgruppen sollen in einem Wohnhaus unter einem Dach vereint werden. Integration und Vernetzung spielen dabei eine große Rolle. Es sollen soziale Netzwerke entstehen, die ein freundschaftliches Miteinander und gute Nachbarschaft über alle Altersstufen hinweg ermöglichen. Hausinterne Kommunikationstools wie Intranet oder Whatsapp-Gruppen sollen das unterstützen.

Viele Vorteile für alle

Beim Generationenwohnen leben Jung und Alt unter einem Dach zusammen. Darin steckt großes Potenzial in der gemeinsamen Kommunikation. Jede Generation kann von den Erfahrungen der anderen Generation profitieren.

Das gemeinsame Miteinander ist einer der wichtigsten Faktoren am Generationenwohnen. Gerade unter älteren Menschen ist Einsamkeit ein stark verbreitetes Thema. Aber auch junge Menschen fühlen sich Umfragen zufolge isoliert. Das Zusammenführen von Jung und Alt hilft dabei, ein soziales Netzwerk zu schaffen und Einsamkeit entgegenzuwirken.

Bei dieser Form des Wohnens kommt es darauf an, Synergien zu schaffen. Ältere BewohnerInnen können bei der Kinderbetreuung helfen, babysitten oder vor Ort sein und Lieferungen entgegennehmen. Die jüngeren Bewohner können im Haushalt unterstützen oder Fahrten zum Arzt und Einkäufe übernehmen.

Mehr zum Thema Co-Living gibt’s bald wieder hier am Blog. Bleiben Sie dran!

 

Ab in den Urlaub! Mit unseren Tipps wird Ihre Wohnung urlaubsfit.

Ab in den Urlaub! Mit unseren Tipps wird Ihre Wohnung urlaubsfit.

Hurra! Der Sommer ist endlich da und es wird Zeit für den lang ersehnten Urlaub. In unserem Blog verraten wir Tipps wie Sie Ihre Wohnung urlaubsfit machen und Ihren Urlaub entspannt und sorgenfrei genießen können.

Keine Chance für Einbrecher

  • Sorgen Sie dafür, dass ihr Briefkasten nicht mit Post überquillt. Fragen Sie Nachbarn oder Freunde, ob Sie während Ihrer Abwesenheit nach Ihrer Post sehen. Zeitungsabos können Sie für den Zeitraum Ihres Urlaubs abbestellen. Auch ein „Keine Werbung“ Aufkleber am Briefkasten hilft dabei einen vollen Briefkasten zu vermeiden.
  • Verstauen Sie Ihre Terrassen- oder Gartenmöbel. Diese dienen Einbrechern oft als Einstiegshilfe.
  • Informieren Sie Nachbarn und Freunde über Ihre Abwesenheit und hinterlassen Sie Ihren Schlüssel für Notfälle. Hinterlegen Sie Ihren Schlüssel keinesfalls unter der Fußmatte oder unter einem Blumentopf, sondern übergeben Sie ihn persönlich.
  • Auch wenn die Urlaubseuphorie groß ist, sollten Sie vermeiden Ihre Urlaubspläne und den genauen Zeitpunkt Ihres Urlaubs auf Sozialen Medien zu verbreiten. Einbrecher gehen mit der Zeit und nutzen diese Medien. Besser ist es, wenn Sie erst nach Ihrer Rückkehr Ihre Erlebnisse auf Facebook & Co posten.

So wird der Urlaub garantiert entspannt

  • Um zu vermeiden, dass Sie sich während des ganzen Urlaubs fragen, ob Sie auch tatsächlich die Kaffeemaschine abgedreht haben, lohnt es sich vor Ihrer Abreise einen Rundgang durch Ihre Wohnung zu machen. Schalten Sie am besten alle elektronischen Geräte, die nicht benötigt werden aus. So vermeiden Sie das Risiko eines Kabelbrands oder Kurzschlusses.
  • Leeren Sie vor Ihrer Abreise den Mülleimer vollständig und reinigen Sie ihn. Geöffnete Lebensmittelpackungen sollten Sie vor Ihrem Urlaub aufbrauchen oder verschenken. Achten Sie darauf kein Obst oder Fleisch zurückzulassen sonst erwarten Sie bei Ihrer Rückkehr üble Gerüche und sogar ungebetene Haustiere.
  • Drehen Sie auf jeden Fall die Wasserzufuhr Ihres Geschirrspülers und Ihrer Waschmaschine ab. Sollte es während Ihrer Abwesenheit zu geplatzten Schläuchen kommen und die Wasserzufuhr wurde nicht abgedreht, entfällt der Schutz Ihrer Haushaltsversicherung und auch Ihr Vermieter kann Sie für entstandene Schäden haftbar machen.
  • Wenn Sie Haustiere haben, die nicht in den Urlaub mitdürfen, denken Sie so früh wie möglich daran, jemanden zu bitten, deren Versorgung zu übernehmen. Stellen Sie auch ausreichend Futter und Einstreu bereit. Falls niemand Zeit hat, sich um ihre geliebten Tiere zu kümmern, übernehmen Tierpensionen das gerne für Sie. Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Platz für Ihr Tier. Gerade in der Hauptsaison sind solche Plätze heiß begehrt und rasch vergeben.
  • Denken Sie auch daran Ihre Pflanzen zu versorgen. Terrassen- oder Balkonpflanzen können an einem schattigen Platz zusammengestellt werden. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit und hilft die Pflanzen vor dem Austrocknen zu schützen. Bei längeren Reisen sollten Sie auch für Ihre Blumen und Pflanzen jemanden bitten diese regelmäßig zu gießen. Wer gerne und oft reist kann auch über die Installation einer Bewässerungsanlage für seine Outdoor-Pflanzen nachdenken. Die Investition lohnt sich auf jeden Fall.

Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen und erholsamen Urlaub!

Bald gibt’s wieder Tipps rund um’s Wohnen hier am Blog. Bleiben Sie dran!

Summer in the City – So wird die Dachterrasse zur schattigen Oase

Summer in the City – So wird die Dachterrasse zur schattigen Oase

Den Feierabend genießen, Grillpartys mit Freunden, laue Sommernächte unter Sternen. Auf der eigenen Dachterrasse ist der Sommer in der Stadt ein absolutes Highlight. Mit unseren Tipps verraten wir, wie die Dachterrasse auch bei hohen Temperaturen zum schattigen Plätzchen wird.

Sonnige Aussichten für Ihren Schutz

Im Frühling und Herbst lässt es sich auf Dachterrassen wunderbar aushalten. Bei hohen Temperaturen im Sommer kann es auf Terrassen am Dach jedoch fast unerträglich heiß werden. Dachterrassen sind fast immer der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt, daher ist es wichtig eine passende Beschattung auszuwählen.

Markisen lassen sich – vorausgesetzt es sind entsprechende Außenwände für die Montage vorhanden – einfach montieren und bequem ein- und ausfahren. Bei starkem Wind sollte die Markise immer eingefahren sein, da es sonst zu Schäden an der Fassade und der Markise kommen kann. Die Kosten für die Anschaffung sind unterschiedlich. Je nachdem, ob die Markise elektrisch eingefahren werden kann oder sich manuell bedienen lässt variieren die Kosten stark. Bei Mietwohnungen muss auf jeden Fall die Zustimmung des Vermieters für die Installation einer Markise eingeholt werden.

Eine optisch interessante Alternative zur Markise sind Sonnesegel. Sie sind besonders elegant und zeichnen sich durch ihr Design aus. Das halt allerdings auch seinen Preis. Sonnensegel sind die kostspieligste Form der Beschattung. Die stylishen Segel werden als Rollsegel, Raffsegel, fixe oder starre Segel ausgeführt. Bei Roll- oder Raffsegeln gibt es elektrisch oder manuell aus- und einrollbare Varianten. Moderne Sonnensegel können höhenverstellbar sein und sogar mit Beleuchtung oder Heizung ergänzt werden. Beim Design sind Sonnensegeln keine Grenzen gesetzt. Es gibt unzählige Farb- und Gestaltungsmöglichkeiten. Auf Wunsch können die Systeme mit Sonnen- und Windsensoren ausgestattet werden. So können Sie sogar dann gesteuert werden, wenn man nicht zu Hause ist. Für die Installation von Sonnensegeln in Mietwohnungen braucht es ebenfalls das Okay des Vermieters.

Sonnenschirme sind die Klassiker unter den Beschattungsmöglichkeiten und weniger kostspielig als Markisen oder Sonnensegel. Die Wahl sollte immer auf einen Mittelmast-Schirm fallen, da dieser mehr Stabilität bietet als Ampelschirme. Durch seinen mittigen Schwerpunkt ist er auch im Wind fest. Bei Ampelschirmen ist der Mast seitlich versetzt und sie können dadurch bei stärkerem Wind leichter umkippen. Durch ihr geneigtes Dach bieten sie auch mehr Angriffsfläche.

Die Windverhältnisse auf Dachterrassen sind mit denen am Boden nicht zu vergleichen. Beim Kauf eines Sonnenschirms sollte man daher in einen hochwertigen Markenschirm investieren. Windfeste Schirme bestehen aus speziellen Materialien und verfügen meistens über Streben aus bruchfesten und flexiblen Glasfasern. Dadurch halten sie auch stärkerem Wind stand und sind robuster als herkömmliche Schirme.

Um den Sonnenschirm auch tatsächlich windfest zu machen, ist ein solider und schwerer Schirmständer ein wichtiger Faktor. Beim Kauf eines Schirmständers sollte weder beim Preis noch beim Gewicht gespart werden. Ideal sind Schirmständer mit einem Gewicht ab 100 kg. Wer seine Terrasse an unterschiedlichen Stellen beschatten möchte, kann einen rollbaren Ständer anschaffen.

Egal welche Art der Beschattung man wählt – in jedem Fall sollte sie ausreichend UV-Schutz bieten. Achten Sie beim Kauf auf die Kennzeichnung „UV-Standard 801“. Dieser geprüfte Standard für Bekleidungs- und Beschattungsmaterialien garantiert zuverlässigen Sonnenschutz im Freien.

Genießen Sie den Sommer!

Neue Ideen zum Thema Urban Gardening gibt es bald wieder hier am Blog. Bleiben Sie dran!

 

Richtig lüften im Sommer – So genießen Sie kühle Räume an heißen Tagen

Richtig lüften im Sommer –

So genießen Sie kühle Räume an heißen Tagen

Beim Wort „Sommer“ denken wir an Eis essen, baden gehen, gesellige Abende mit Freunden auf der Terrasse und entspannte Stunden in der Sonne. Eine treue Begleiterin des Sommers ist oft die enorme Hitze, die uns überhitzte Räume und schlaflose Nächte beschert.

Gekippte Fenster sind tabu

 Mit den steigenden Temperaturen steigt auch das Bedürfnis nach frischer Luft in Wohnräumen. Durchgehend gekippte Fenster sollen die gewünschte Abkühlung herbeiführen. Leider erreicht man damit das Gegenteil. Werden Fenster geöffnet sobald es draußen wärmer ist als in der Wohnung, wird neben Wärme auch Feuchtigkeit ins Rauminnere gelassen, da warme Luft mehr Feuchtigkeit enthält als kalte. Der gewünschte Kühleffekt durch gekippte Fenster bleibt aus und die hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen kann im schlimmsten Fall zur Schimmelbildung führen.

Tipps zum richtigen Lüften

  • Die Grundregel beim Lüften lautet zu jeder Jahreszeit „Stoßlüften“. Öffnen Sie dazu alle Fenster für ungefähr zehn bis zwanzig Minuten und lassen Sie frische Luft herein. Dieser Zeitraum garantiert einen optimalen Luftaustausch. Lüften Sie auf diese Art am besten morgens und abends. Dauerhaft gekippte Fenster sollten tabu sein.
  • Die beste Zeit, um zu lüften ist morgens und abends. Zu dieser Zeit ist die Luft am kühlsten und enthält am wenigsten Feuchtigkeit.
  • Idealerweise sollten die Räume „quergelüftet“ werden. Öffnen Sie dazu gleichzeitig alle Fenster und Türen der Wohnung, um einen schnellen Luftaustausch zwischen der verbrauchten feuchten Innenluft und der trockenen frischen Außenluft zu ermöglichen.

Technische Unterstützung beim Lüften

Der Einsatz eines sogenannten Hygrometers kann beim richtigen Lüften eine große Unterstützung sein.

Dabei handelt es sich um ein Messgerät, das zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit verwendet wird. Das Hygrometer hilft die empfohlenen Richtwerte für Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen zu messen. Diese sollten für Wohn- und Arbeitsräume sowie Kinder- und Schlafzimmer bei 40-60 Prozent liegen. Die idealen Werte für die Küche liegen zwischen 50 und 60 Prozent und für das Badezimmer zwischen 50 und 70 Prozent.

Durch die Bestimmung der Idealwerte hilft das Hygrometer bei der Vermeidung von gesundheitsschädigendem Schimmelbefall, der durch falsches Lüften verursacht werden kann.

Die Kosten für die Anschaffung sind sehr gering. Bereits ab 10,- Euro kann man ein Raum-Hygrometer kaufen. Diese modernen Geräte verfügen meist über Digitalanzeige und zeigen neben dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft auch die Raumtemperatur an. Gleichzeitig können Sie als Wetterstation dienen.

Keine Chance für Schimmel

Egal ob Sommer oder Winter, gerade in Räumen, wo sehr viel Feuchtigkeit entsteht, muss man Schimmelbildung besonders entgegenwirken. Besonders in Küche und Bad entstehen durch Kochen, Duschen oder Baden sogenannte Feuchtspitzen, wo besonders viel Feuchtigkeit in der Luft gebildet wird. Die Feuchtigkeit sollte unmittelbar nach Entstehung durch intensives Lüften beseitigt werden. Auch die elektronischen Abluftsysteme wie Dunstabzug und Badezimmer-Lüftung sollten während des Kochens oder Duschens immer aktiviert sein. Im Badezimmer sollte auf textile Vorhänge verzichtet werden, da diese die Feuchtigkeit speichern und kontinuierlich an die Raumluft abgeben.

So können Sie den Sommer entspannt genießen!

Mehr Tipps von uns folgen bald in diesem Blog. Bleiben Sie dran!!!

 

 

 

SMART HOME – Lassen Sie Ihr Zuhause für sich arbeiten

SMART HOME – Lassen Sie Ihr Zuhause für sich arbeiten

Wer kennt das nicht? Es dauert noch Stunden bis man daheim ist, aber die Heizung ist nicht eingeschaltet. Die Urlaubsreise hat schon begonnen, aber man hat vergessen die Alarmanlage zu aktivieren. Wo früher Panik angesagt war genügt heute ein kurzes Tippen aufs Smartphone und das Problem ist gelöst – dank der diversesten Smart Home Anwendungen.

Was versteht man unter Smart Home?

Grundsätzlich ist dies der Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnungen, in deren Zentrum die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität, die effizientere Energienutzung sowie die Sicherheit stehen. Und zwar mit Hilfe von vernetzten und fernsteuerbaren Geräten und automatisierten Abläufen.

Darunter fällt die Vernetzung von Haushaltsgeräten (z.B. Geschirrspüler, Waschmaschine, Herd) und Haustechnik (Heizung, Beleuchtung, Markisen), aber auch von Sicherheitsmodulen (Aktivierung von Alarmanlagen, Videokameras, Außenbeleuchtung) und Unterhaltungsmedien (z.B. zentrale Speicherung von Video- und Audioinhalten).

Wie funktioniert ein Smart Home System?

Fast alle Systeme verfügen über eine Steuerzentrale, die alle intelligenten Komponenten miteinander verbindet. Mit dieser Steuerzentrale kann man mehrere Geräte gleichzeitig bedienen. Da die Zentrale selbst nicht auf Umweltreize reagiert, benötigt diese Unterstützung. Diese erfolgt mit Hilfe von Sensoren (z.B. Rauchmelder, Fensterkontakte, Bewegungsmelder), die Reize wie Helligkeit, Schall oder Bewegung in elektrische Signale umwandeln.

Mit Hilfe der Sensoren reagiert das Smart Home System auf die empfangenen Reize in der gewünschten Art und Weise, also zum Beispiel durch Einschalten des Lichts oder Schließen der Fenster.

Die Kommunikation der intelligenten Geräte erfolgt entweder funkbasiert oder mittels kabelgebundener Buslösungen. Die funkbasierte Lösung wird oft in Altbauten oder bei nachgerüsteten Systemen genutzt. Buslösungen finden ihren Einsatz häufig im Neubau.

Bei Funkvernetzung werden die einzelnen Geräte mittels Funkprotokollen verbunden (z.B. WLAN, Bluetooth, DECT ULE, etc.). Wo es möglich ist, sollte man allerdings das Bussystem (z.B. KNX, LCN, Loxone) bevorzugen, da die festen Leitungen energiesparender und zuverlässiger arbeiten als das Funksystem. Bei Bussystemen sollte man jedoch die hohen Installationskosten nicht außer Acht lassen. Diese liegen oft im fünfstelligen Bereich.

Alle gewünschten Geräte können bequem vom Sofa aus über eine Smart Home App oder Sprachassistenten wie Alexa oder Siri gesteuert werden.

Vorteile und Nachteile eines Smart Home Systems

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Smart Home Systeme sorgen für eine Menge Komfort und sogar mehr Sicherheit während man nicht zuhause ist. Natürlich nur, sofern man das entsprechende Equipment wie Bewegungssensoren bei Türen und Fenstern, Überwachungskameras, oder Rauchmelder installiert hat. Auch der Energieverbrauch kann durch Smart Home Systeme reduziert werden. Das Heizverhalten kann mittels Smart Home Systemen analysiert und automatisch angepasst werden. So schaltet sich beispielsweise die Heizung aus, sobald man die Wohnung verlässt und aktiviert sich erst wieder, wenn man sich dieser nähert.

Trotz aller Vorteile sollte man nicht vergessen, dass eine Automatisierung seines Heims auch gewisse Gefahren birgt, etwa durch Angriffe von Hackern. Daher sollte man vor der Installation genau darüber nachdenken, ob man tatsächlich die ganze Bandbreite an Möglichkeiten von Smart Home Systemen ausschöpfen möchte. Vielleicht reicht es  schon, die Jalousien automatisch heben und senken zu lassen und verzichtet auf ein digitales Türschloss.

Ein neues Technology Update gibt es bald wieder hier am Blog. Bleiben Sie dran!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TECHNIK: Energieeffizientes Heizen mit Luft-Wärme-Pumpe

TECHNIK: Energieeffizientes Heizen mit Luft-Wärme-Pumpe

Klimaschutz und CO2-Neutralität haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Auch auf die Wahl der richtigen Heizform nimmt das Einfluss und führt dazu, dass im Wohnbau vermehrt auf Systeme gesetzt wird, die zum Beispiel Wärme aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen können und sich positiv auf die CO2-Bilanz auswirken.

Als Bauträger nehmen wir bei CPI Immobilien diese Verantwortung natürlich ernst. Wir wollen nicht nur modernen und schönen Wohnraum schaffen, sondern richten bei der Planung unserer Projekte unseren Fokus vermehrt auf nachhaltige Alternativen beim Heizen und Kühlen.

Heizung und Kühlung mit Luft-Wärme-Pumpen

Wussten Sie, dass Sie in Ihrer Küche bereits eine Wärmepumpe haben? Es ist Ihr Kühlschrank. In diesem Fall wird dem Raum jedoch Wärme entzogen, die Wärmepumpe hingegen leitet Wärme in den Raum. Als Wärmequelle dient der Luft-Wärme-Pumpe die Umgebungsluft, das heißt die Luft-Wärme-Pumpe saugt warme Außenluft an, um damit das Innere des Hauses zu heizen.

Luft-Wärme-Pumpen kommen im Vergleich zu Sole-Wasser-Wärmepumpen oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit viel weniger Platz aus, sie benötigen ca. 1 m³ Platz und können sowohl im Außenbereich als auch im Keller aufgestellt werden.

Wie funktioniert die Luft-Wärme-Pumpe genau?

Im Kreislauf der Luft-Wärme-Pumpe verläuft ein Flüssigkeitsgemisch, das mittels eines Kompressors verdampft und anschließend verdichtet wird. Dadurch steigt die Temperatur und kann an den Heizkreislauf abgegeben werden.

In Kombination mit einer gut gedämmten Gebäudehülle und energiesparenden Fenstern sorgt der Einsatz von Luft-Wärme-Pumpen nicht nur für eine niedrigere CO2-Bilanz sondern auch für geringe Energiekosten.

Betrieben wird die Luft-Wärme-Pumpe mit Strom, den sie nicht selbst erzeugen kann. Daher wird eine externe Energiequelle für den Betrieb benötigt. Da der Anteil an Strom aus erneuerbarer Energie mit rund 21% in keinem EU-Land so hoch ist wie in Österreich (Quelle: www.oesterreichenergie.at) , trägt der Einsatz von Luft-Wärme-Pumpen dennoch zum Klimaschutz bei.

Wieso kann mit der Luft-Wärme-Pumpe auch kühlen?

Will man die Luft-Wärme-Pumpe zum Kühlen verwenden, funktioniert das einfach durch eine aktive Umkehr des Wärmepumpenkreislaufs. Während man zum Heizen die Wärme der Außenluft entzieht, nutzt man um zu kühlen die Wärme der Innenluft und führt diese nach draußen ab.

Bei herkömmlichen Klimaanlagen wird gekühlte Luft über z.B. Wand- oder Deckeneinheiten (Splitgeräte) an den Raum abgegeben. Bei der Kühlung mittels Luft-Wärme-Pumpe wird der Raum jedoch über die Wasserleitungen im Heizungssystem gekühlt. Zur Kühlung des Raums können Fußbodenheizungen, Kühldecken, Gebläsekonvektoren und aktivierte Bauteile genutzt werden.

Die Vorteile der Luft-Wärme-Pumpe auf einen Blick

  • Kompakt und flexibel einsetzbar
  • Wartungsarm
  • Auch zur Kühlung im Sommer geeignet
  • Energie- & Kosteneffizient

Mehr zum Thema Technik in unseren Projekten gibt es bald wieder hier am Blog. Bleiben Sie dran!