Oft sind es die alten Dinge, die einen ganz besonderen Wert für uns haben. Wir knüpfen besondere Erinnerungen an alte Stücke, die wir vielleicht von unseren Großeltern oder der Lieblingstante bekommen haben. Gekonnt aufbereitet und mit neuen Möbeln kombiniert, können diese Lieblingsstücke in Ihrem Zuhause einen ganz besonderen Charme versprühen.

 

Altes in Szene setzen

Alte Stücke erzählen Geschichten, die man gerne hört. Egal, ob es das Tafelgeschirr der Oma, die Kommode vom Uropa oder ein Stück vom Flohmarkt ist, in das man sich verliebt hat. Diese Stücke verleihen jedem Heim einen einzigartigen Charakter. Sie in ein modernes Zuhause zu integrieren, verlangt jedoch nach ein wenig Stilgefühl.

 

Besonders gut lassen alte Stücke sich mit einem reduzierten Einrichtungsstil wie dem skandinavischen verbinden. Der schlichte, reduzierte Stil harmoniert gut mit den Schnörkeln und dunkeln Farben antiker Stücke. Auch der etwas rauere Industrial Style passt gut zu alten Möbeln.

 

Beim Kombinieren von Alt und Neu sollte man immer nach dem Motto „weniger ist mehr“ vorgehen. Setzen Sie ihr altes Lieblingsstück in Szene indem Sie den restlichen Raum reduziert halten.

 

Schätze hegen und pflegen

Abgewetzte, abgewohnte Möbel mögen zwar unser Herz berühren und Erinnerungen hervorrufen, verdienen aber keinen Platz in einem schönen Zuhause. Gehen Sie liebevoll mit Ihren alten Stücken um und hegen Sie sie wie einen Schatz. Unterziehen Sie Ihre alten Lieblingsstücke einem Make-Over. Falls nötig, lassen Sie sie fachmännisch restaurieren. Mit einem frischen Look, neuen Bezügen und polierten Beschlägen finden Antiquitäten auch in der Gegenwart ihren Platz.

 

Mix & Match in perfekter Harmonie

Alte Möbel haben Charakter und sie verdienen Aufmerksamkeit. Um Ihrer Einrichtung das gewisse Extra verleihen zu können, sollten sie gut integriert werden.

 

Ein wuchtiger antiker Esstisch lässt sich am besten mit schlichten, modernen Stühlen kombinieren. Schnörkelige Vintage-Stühle vertragen sich gut mit reduzierten Tischen. Wuchtige Kronleuchter verlangen grundsätzlich nach einem schlichten Umfeld. Im Altbau mit hohen Decken darf es allerdings auch ein wenig mehr sein. Die Wohnungen der Gründerzeithäuser dürfen ruhig auch opulent eingerichtet werden, ohne überladen zu wirken.

 

Verbindende Elemente helfen dabei, eine Vielzahl an Gegenständen zu einem schönen Ganzen zusammen zu führen.  Dabei können sie zum Beispiel auf eine Farbe setzen, die sich durch die Räume zieht und sich an den Wänden, in Deko, bei Accessoires wie Kissen oder in Vorhängen und Rollos wieder findet.  Auch Motive eignen sich gut, um ein einheitliches Statement zu setzen. Dabei ist alles erlaubt, was gefällt. Spielen Sie mit einheitlichen Materialien. Samt feiert gerade sein großes Comeback. Wer sich für Stühle mit Bezügen aus dem edlen Stoff entscheidet, kann den Bezug auch für die Kissen auf der Couch verwenden.

 

Die Proportion der Dinge

Der Trend zu kleinen Wohnungen bietet nicht immer den idealen Rahmen für alte Möbel. Sie stammen aus einer Zeit, in der andere Platzverhältnisse galten als heute. Ausladende und wuchtige Stücke benötigen Platz und sollten nicht in kleine Räume gezwängt werden. Passt der geliebte Bauernschrank nicht zu den Platzverhältnissen der Wohnung, ist es besser ihm schweren Herzens „lebe wohl“ zu sagen.

 

Neben den passenden Platzverhältnissen spielt auch Licht eine große Rolle, um alte Möbel inszenieren zu können. In einer hellen Umgebung wirken die antiken Stücke moderner und freundlicher als in dunklen Räumen. Platzieren Sie Ihr Lieblingsstück daher in einem lichtdurchfluteten Raum und schaffen Sie die richtige Beleuchtung.

 

Gut kombiniert und in Szene gesetzt werden Sie noch lange Freude an Ihren Schätzen haben. Weitere Tipps zum Thema Einrichtung gibt es bald wieder in unserem Blog.